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Schwanger im Ausland

Schwanger und gebären in einem Land, dessen Sprache ich nicht fließend beherrsche, ach je :-) Wie alles doch reibungslos verlief, erzähl ich Dir heute.


Als ich im Januar 2017 den positiven Schwangerschaftstest in den Händen hielt war die Freude rießen groß! Unsere Tochter ist ein absolutes Wunschkind und ich konnte es gar nicht glauben auf einmal schwanger zu sein.


Für mich ein absolutes MUSS als ich von der Schwangerschaft erfuhr:


Suche ein Team Deines Vertrauens


Zu dieser Zeit hatte ich noch keinen "festen" Frauenarzt. Wenn ich zu Kontollen ging, dann immer zu verschiedenen Ärzten. Doch diesmal war es anders, ich wollte einen Arzt, den ich auch gut verstehe, denn meine Horrorvorstellung war immer, dass ich mal in den Wehen liege und alle um mich herum Spanisch sprechen und ich kein Wort rauskriege, weil ich erst nach den Vokabeln suche :-)

Mein Spanisch ist mittlerweile wirklich recht gut, doch in Situationen, wo ich nervös bin, da klappt dann als nichts.

Ziemlich schnell hab ich meinen "Dr. Right" gefunden, den Arzt, dem die Frauen vertrauen.


Doch das genügte mir nicht. Ich habe sehr schnell gewusst, dass ich nicht nur einen guten Arzt um mich herum möchte, sondern auch eine Vertrauensperson. In Deutschland ist es die Hebamme, klar, in Spanien hatte ich zwar Betreuung einer Hebamme in der Klinik und es gab Informationsabende, aber das war mir nicht genug. Zum Glück hat mir eine Freundin einen Tipp gegeben und ich habe eine wundervolle Doula gefunden, die mich während der Schwangerschaft, bei der Geburt und auch danach betreut hat.



Krankenkasse


Natürlich ist es sinnvoll sich bei seiner Krankenkasse bzgl. Kostenübernahme zu informieren, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Hier in Spanien zahlt unsere Krankenkasse zB. erst, wenn man bereits 1 Jahr Mitglied ist. Auch fand ich es sehr hilfreich, eine gute Ansprechpartnerin bei der Krankenkasse zu haben, die meine Sprache spricht.


Was ist anders im Ausland?


Nun, ich war ja nie schwanger in Deutschland, also habe ich keinen Vergleich. Im Grunde erhälst Du im Ausland genauso Deine Vorsorgetermine, wie auch in Deutschland. Am besten klärt man auch hier im Vorfeld, welche Behandlungen auch wirklich von der Kasse bezahlt wird.

Für uns war immer die größte Herausforderung die Sprache. Aber mit unserer Doula an der Seite, die ich Löcher in den Bauch fragen konnte, war das wirklich kein Problem.


Meine Schwangerschaft


Die Schwangerschaft an sich habe ich total genossen. Mit war in den ersten 3 Monaten öfter flau im Magen, aber ab der 12. Woche hab ich nur so vor Energie gesprüht.

Tief in mir habe ich immer gespürt, dass ich neue Sachen probieren möchte, um mich optimal auf die Geburt vorzubereiten.

Es gibt wundervolle Menschen auf Ibiza, die ich während der Schwangerschaft kennengelernt habe und die mich unterstützt haben. Sei es Akupuntur, was ich vorher noch nie gemacht hatte oder auch Osteopathie. Ich bin sicher, beides hat mir sehr geholfen, um mit den Schwangerschaftswehwehchen besser umzugehen und auch um bestens für die Geburt vorbereitet zu sein.


Innere Einstellung und Partner


Im Grunde war es für mich persönlich ein Traum, auf Ibiza schwanger zu sein und hier gebären zu dürfen. Das liegt daran, dass ich einfach glücklich auf der Insel bin und eine positive Einstellung genrell habe. Auch bezüglich der Geburt hatte ich keine Angst oder Bedenken und das ist meiner Meinung nach mit das wichtigste für ein schönes Geburtserlebnis.


Dein Partner und Du sollten an einem Strang ziehen. Am besten man spricht offen miteinander und klärt offene Fragen. Für uns war der HypnoBirthing Kurs optimal, da alle Ängste aus der Welt geschaffen wurden und wir entspannt derGeburt gegenüber standen.


In meinem Vlog habe ich bereits über die Geburt meiner Tochter und meine Erfahrung zu HypnoBirthing erzählt. Schau doch mal vorbei!


Eure Jasmin



Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbebotschaften.


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